Jungschigottesdienst 2017

Der Nachmittag vor dem Jungschigottesdienst lief anders ab als ein «normaler» Jungschinachittag: Gleich zu Beginn probten wir fleissig sechs verschiedene Lieder, die wir am Sonntag in der Kirche singen wollten. Nachdem alle Bewegungen einstudiert und die Refrains eingeübt waren, teilten wir uns in die beiden Gruppen auf.
Die Fröschi hatten die Aufgabe, ein kleines Geschenk zum Ausgang vom Gottesdienst vorzubereiten und ein Teil der Kinder wallte mit Jana und Hannah Lebkuchenteig aus, stachen Dutzende von weihnächtlichen Guetzli aus, die wir anschliessend buken und in die Schokolade tunkten. Die zweite Gruppe der Fröschli hatte den Auftrag, auf das vergangene, erste Fröschlijahr zurückzublicken und ihr Highlight in einer Zeichnung festzuhalten. Es entstanden viele verschiedene Zeichnungen, auf denen immer wieder die Höhlen auf dem Schlossberg und die Feuer für die Zvieris vorkamen.
In dieser Zeit bereiteten die Jungschärler unter der Leitung von Beat eine Fotostory vor, in der die Geschichte von Esther dargestellt wurde. Mit vielen verschiedenen Verkleidungen konnten die Personen der Geschichte nachgestellt und fotografiert werden.

 

Beim gemeinsamen Zvieri im Kirchgemeindehaus, es gab Pizzasuppe (eine feine Kreation mit Hackfleisch, Tomaten, Käse, Mais und vielem mehr, was auf eine Pizza kommt) zur Stärkung. Anschliessend teilten wir uns wieder auf, die Fröschli besuchten gemeinsam mit ihren Leitern das Fiire mit de Chline in der Kirche, während die älteren Jungschärler verschiedene Spiele auf dem Kirchenplatz machten und unsere Ausführungen zum letzten Teil der Geschichte Esthers im Input hörten. Als das Fiire mit de Chline vorbei war und alle sich äusserst warm angezogen hatten (es war sehr kalt an diesem Abend, ein eisiger Wind wehte), bekamen die Jungschärler, die zum Übernachten blieben, einen Brief. In diesem bat Monika um unsere Hilfe, denn jemand hatte alle vier Adventskerzen gestohlen und beim Fuchsbau versteckt. Um herauszufinden, wo der Fuchsbau ist, mussten wir ein Logical lösen und machten uns anschliessend auf den Weg in Richtung Hochwacht. Unterwegs wurde den Kindern mitgeteilt, dass es auf der Hochwacht doch etwas gar zügig sei und die Kerzen deshalb schon beim Fuchsbau beim Pauli versteckt sind. Schnell fanden wir die vier grossen roten Kerzen, die wohl nie den Adventskranz beleuchtet hätten: Im Innern bestanden sie aus Teigwaren, die wir zum Znacht zusammen mit einer feinen Sauce Cinque Pi verspeisten. Schon bald machten wir uns aber wieder auf den Rückweg, die Kälte ging durch Mark und Bein und wir entschieden uns, den zweiten Teil vom Programm im Kirchgemeindehaus durchzuführen. Dort gab es warmen Tee und gefüllte Äpfel aus dem Backofen, die Äpfel wollten wir ursprünglich auf dem Feuer zubereiten. Bei einer Partie Lotto gingen die Emotionen hoch und es gab viel Süsses zu gewinnen.

 

 

 

Am nächsten morgen war schon früh Tagwacht, wir frühstückten gemeinsam und begannen anschliessend mit den letzten Vorbereitungen für den Gottesdienst. Die einen richteten noch den Saal fürs Kirchenkaffee her, während die andern ihre Kräfte beim Fussballspielen verbrauchten. Der anschliessende Gottesdienst war sehr gut besucht und wir präsentierten die Zeichnungen der Fröschli, einen kurzen Jahresrückblick der Jungschi und die Geschichte von Esther. An diese konnte Uta mit ihrer Predigt zur mutigen Frau ansetzen. Nach dem Gottesdienst wartete auf die Kinder ein Film im Spycher, während sich die Älteren in den Saal vom Kirchgemeindehaus drängten. Dort gab es viel Süsses, Kaffee und eine kurze Kirchgemeindeversammlung.

 

 

Patrik Baumann