Jungschiwiehnachte 2016

Wir trafen uns etwas später als gewohnt, dafür umso wärmer angezogen vor dem Kirchgemeindehaus und machten uns in drei Gruppen auf den Weg Richtung Gugerwald. Unterwegs gab es verschiedene Posten anzulaufen, bei denen jede Gruppe ein Zettelchen mit verschiedensten Wörtern mitnehmen konnte. Aus all diesen Wörtern galt es anschliessend eine Geschichte zu erfinden, die zum zugeteilten Genre passt. Als der Krimi, das Märchen und die lustige Geschichte festgehalten waren, ging es ans Bauen. Mit Tannästen, die vom Holzen übrig blieben bauten wir eine Art Sofa, um uns den Abend gemütlich zu machen. So hörten wir uns die Geschichten der einzelnen Gruppen an und staunten über die Fantasie! Schon bald war das Abendessen von unserem Feuer bereit, es gab Chäsbrägu und Gemüsesuppe, dazu süssen, warmen Tee. Als die letzten Bissen verspeisst waren, folgte der Input von Tschuls, der sich mit den Fragen beschäftigte: «Wer ist eigentlich dieser Jesus, der an Weihnachten auf die Erde kommt? Und was hat er mit mir zu tun?». Beim anschliessenden Spiel im dunklen, vom Reif weiss gefrorenen Wald ging es darum, die Lauberhornabfahrt bereit zu machen. Dazu mussten auf der Karte des Skirennens Zettelchen entfernt werden, um dem Schnee Platz zu machen. Die Zettelchen galt es anschliessend geschickt der Gegnergruppe oder einem der Leiter, die sich im Wald versteckten, unterzujubeln, schliesslich hatte niemand Interesse an den Hindernissen… Nach dieser Anstrengung machten wir uns ans Dessert und buken über der Glut ein Schlangenbrot mit Haselnussfüllung. Wunderbar schmeckte dieser süsse Abschluss im weissen Wald am warmen Feuer und wir mussten uns leider schon wieder auf den Heimweg machen. Wir freuten uns umso mehr, dass alle Teilnehmer abgeholt wurden und schleunigst ans Warme kamen, war es doch der ganze Abend unter null Grad kalt.

 

Patrik Baumann